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Soziale Situation in Mexiko
Mexiko-City hat heute mehr Einwohner, als die 17 umliegenden nächstgrößten Städte zusammen. Selbst zur Zeit der Azteken war Mexiko mit seinen 150 000 Einwohnern eine echte Großstadt. Zwischen arm und reich gibt es in ganz Mexiko sowie auch in Mexiko-City ein sehr starkes Gefälle. Luxusviertel wie Santa Fe und Pedregal sind regelrecht abgeschottet. Gleich gegenüber findet man selbstgebaute Wohnviertel in denen es meistens keine Infrastruktur gibt.
Kriminalität ist ein überaus großes Problem, im Stadtkern sowie auch in den Selbstbausiedlungen, die zum Teil slumartig sind. Auf 100.000 Einwohner kommen statistisch gesehen in Mexiko-City rund 8,5 Mordfälle, dass ist das Doppelte an Mordfällen wie sie in Berlin vorkommen. |
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In den Selbstbausiedlungen lebt ungefähr ein Drittel der Gesamtbevölkerung von Mexiko-City. Die Parzellen sind sehr klein und der Grundstückshandel ist oftmals illegal. Es fehlt an öffentlichen Plätzen für die Freizeitgestaltung, wie Spielplätzen oder Sportplätzen. Dadurch ist alles sehr monoton strukturiert.
Täglich drängen sich ca. drei Millionen Autos durch den dichten Verkehr. Früher war Mexiko-City einmal Luftkurort, heute dagegen ist es voller Smog. Mexiko war in den letzten Jahrzehnten sehr stark dem Globalisierungsprozess unterworfen. Am Beispiel von ganz Mexiko sowie auch von Mexiko-City ist klar zu erkennen das die Exportwirtschaft sowie auch die Privatisierung den Menschen nicht viel Gutes bringt. Es zeigt deutlich, dass dadurch die Armen noch ärmer werden und im Gegensatz dazu die Reichen immer reicher.
Im Mai 2007 stellte der Ministerpräsident Fox den "Plan Puebla Panama" (PPP) vor. Dieser Plan soll helfen die vielen Probleme von Zentralamerika anzupacken und zu bekämpfen. Der PPP soll Wirtschaftsaufschwung bringen und die Armut bekämpfen.
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